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Warum wir Casana gebaut haben

Elia Ritzmann

Ein Ort, den du mit den Menschen teilst, die dir wichtig sind, sollte sich leicht anfühlen. In der Praxis wird oft ein leises Grundrauschen kleiner Fragen daraus. Ist das Wochenende noch frei? Gibt es WLAN? Haben die Letzten abgeschlossen?

All das kannten wir vom Ferienhaus meiner Grosseltern. Ein Wochenende auszuwählen hiess anzurufen, und manchmal war das Haus schon belegt. Packen hiess, alte Familienchats zu durchsuchen, um herauszufinden, was da war. Beim Abreisen blieb das ungute Gefühl, ob wir wirklich alles zugemacht hatten.

Es gibt viele Plattformen, um einen Ort an Fremde zu vermieten. Das war das Gegenteil von dem, was wir wollten. Wir wollten unseren Ort einfach mit der Familie teilen, ohne dass daraus ein Verwaltungsprojekt wird.

Also haben wir Casana gebaut: ein ruhiger Platz für den Kalender, die Infos und die kleinen Dinge, die man leicht vergisst. Kein Werkzeug für Vermieter, keine Vermietungsseite. Einfach ein leichterer Weg, einen Ort mit den Menschen zu teilen, die zählen.